Geschichte

Im Juni 2014 feierten die Danze-Liut mit einem abendfüllenden Bühnenprogramm "Zehn Jahre Tänze des Mittelalters und der Renaissance in Büdingen". Die zu diesem Anlaß erstellte und an dem Abend gezeigte Diashow bildet die Grundlage dieser Seiten.

Eine wie keine?

Die Danze-Liut sind fast durchweg Laien mit unterschiedlich intensiver Tanzerfahrung, was Stil und Zeitraum anbelangt, jedoch gibt es einige Tanzpädagoginnen mit eigenständigen Gruppen und eigenem Kursprogramm in ihren Reihen.

Inge Müller und Ralf Schneider

Das tänzerische Konzept der Gruppe ist in enger Zusammenarbeit über zehn Jahre hin gewachsen und besteht heute darin, zum einen Tänze im Repertoire zu führen, die man mit dem Publikum, mit anderen Mittelaltertanzgruppen und in der großen Menge genießen kann. Zum anderen sind die meisten von Inge Müller choreographierten Tänze in dieser Form ausdrücklich geistiges Eigentum der Danze-Liut und werden außerhalb von deren Proben nicht unterrichtet und weiter gegeben.

Hecken-Branle

Der Gedanke dahinter ist, dass es der Vielfalt aller Mittelaltertanzgruppen nur dienen kann, wenn jede in gewissem Maß ihr eigenes Gesicht, ihre typischen Tänze und ihren Stil bewahrt - schon deshalb, damit der Zuschauer nicht auf die Idee kommt: "Hab ich eine gesehen, kenne ich alle!"

Besonderheiten der Danze-Liut sind heute…

  • Die Vielfalt der Tänze, sowohl choreographisch als auch thematisch: Zunfttänze und höfische Tänze, Männer- und Frauen-, Kreis- und Paartänze oder (wie hier): die Einbeziehung des Publikums.
Publikumstanz
  • Mimische Formen, ganze kleine "Schauspiele", Symboltänze zu geistigen und geistlichen Inhalten, Lebhaftes und Lyrisches, sowie "Die Sage vom Glauberg" als Tanz mit starkem lokalem Bezug.
  • Das Mitführen von Requisiten wie Kronen, Körbe, Schwerter, Torbögen, Tücher, Masken im Tanz - sowie gelegentliche Wechsel der Gewandung während der Aufführung.
  • Die Moderation - beispielhaft auch in mittel-hochdeutscher Sprache - die dem Publikum den historischen Tanz und das Lebensgefühl vergangenen Zeiten nahebringt.
Moderation
  • Nicht zuletzt: die Zahl der mitwirkenden kühnen Recken (= Männer!) sowie Beleuchtung und Technik durch den Tonmeister und Tänzer Ralf Schneider in den eigenen Reihen.

 


Tanz ist unser Weg, auf dem wir weitertanzen -
auf einer Brücke über die Zeiten
aus der Vergangenheit hinein in die Zukunft.

Aus der Vergangenheit in die Zukunft